Die Festschrift vereint Arbeiten vor allem
der jüngeren und jüngsten Generation
von Schülern und Freunden
von Prof. Dr. Dr. h.c. Constantin Floros.
Die Beiträge decken einerseits das Forschungsgebiet
des Jubilars selbst ab, andererseits finden sich auch Beiträge,
die weitere methodische Zugänge und Standpunkte vermitteln.
Die historische Spannbreite erstreckt sich von der byzantinischen
Musik bis ins 20. Jahrhundert.
Dabei werden nicht nur verschiedene musikalische Gattungen
(Symphonie, Klaviermusik, Lied, Oper) untersucht,
sondern es werden auch biographische, musikhistorische,
phänomenologische, Terminologische
und sprachphilosophische Problemstellungen behandelt.

Konstantinos Kakavelakis untersucht hier die strenge Wendung
der musikalischen semeiographischen Sytematisierung der Griechen
während des Frühchristentums und ihre neue Orientierung in Bezug auf
die christliche Theologie, die paulinische Pneumatologie und Eschatologie.
Die musikalisch -sprachlichen prosodischen Zeichen wurden als jenseitige
Signale und anthropomorphe Annähreungen betrachtet .
Welche aber Ereignisse  beeinfussen allmählich diese zuerst gemeinsame
neue sprachorientierte musikalische Auffassung der Frühchristen?
Inwiefern wurde die liturgische Musik von der inneren dogmatischen Auseinandersetsungen
zwischen derTheologie des Westens und der Theologie des Ostens beeinträchtigt?
Was für eine Probleme hat bis heute diese Auseinandersetzung gebracht?



MUSIK ALS LEBEN PROGRAMM HRSG. GOTTFRIED KRIEGER UND MATHIAS SPINDLER